Home Rumänien
Rumänien

Rumänien – unsere Partnerschaft mit dem Kloster Agafton


rumaenien Seit 2005 sind wir freundschaftlich mit dem Kloster Agafton im Nordosten Rumäniens ver-bunden. Es liegt in der Nähe der Stadt Botosani, ca. 40 km von der moldawischen Grenze entfernt. Dort führen etwa 40 Frauen der rumänisch-orthodoxen Kirche ein abgeschiedenes Leben. Sie wohnen ihn Lehmziegelhäusern, oft noch ohne fließendes Wasser. Ihren Lebensunterhalt sichern sie mit Feldarbeit und mit ihren Kühen, zumeist in Handarbeit ohne Maschinen der Pferdewagen ist dabei unverzichtbar.

Jedes Jahr im September / Oktober sind wir zwei Wochen vor Ort. Dann gilt es, vieles zu re-parieren, Nahrungsmittel und vor allem Medikamente für den Winter zu kaufen. Zurzeit sind wir dabei, die verschiedenen Brunnen auf dem Kloster instand zu setzen und mit elektrischen Pumpen zu versehen.
In jedem Jahr werden wir mit herzlicher Gastfreundschaft empfangen, die keine Worte kennt. „Wir“, das sind in der Regel etwa 9-11 Erwachsene „so um die 50 Jahre“ – also mitten im Le-ben stehend. Die Erfahrungen von Hunger und Not kennt man dann nur noch aus den Erzäh-lungen der Eltern. In den Tagen in Rumänien, vor allem abends nach Sonnenuntergang, wenn man gemütlich unterm Sternehimmel vor einem Klosterhäuschen sitzt, ist viel Zeit, über Gott und die Welt nachzudenken und zu sprechen. So manch eigener Ärger und Jammer verliert sich dann in der Frage nach dem wirklich Wichtigen im Leben.
Nach 14 Tagen vor Ort fällt der Abschied immer schwer und jeder, der zum ersten Mal mit war, ist dem Rumänienfieber verfallen und möchte wiederkommen, die Wiederholungstäter sowieso. – Siehe die Berichte über unseren Fahrten der letzten Jahre hier im Netz.

Unsere Partnerschaft hat ihren Ursprung in den Hilfskonvois Anfang der 90er Jahre. Damals wurden vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland viele Kinderheime und vor allem Einrichtungen für Behinderte unterstützt, die in einem menschenverachtenden Zustand waren. Damals ist das Kloster Pfarrer Erwin Krämer ans Herz gewachsen und hat nach seinem Wechsel 2003 von Köln nach Haffen-Mehr-Mehrhoog diese Begeisterung mit gebracht, die inzwischen als „Rumänienfieber“ grassiert.

Für unsere Partnerschaftsarbeit sind wir auf Spenden angewiesen. Da die Teilnehmer die Kos-ten für Unterkunft und Verpflegung jedoch selbst tragen, kommt jeder Spenden-Euro zu 100% unserer Arbeit vor Ort zugute, denn auch für die Fahrtkosten sind keine Spendengelder nötig. Vielfach werden wir angefragt, ob wir Kleidung, Gegenstände etc. sammeln und trans-portieren. Dies ist jedoch nicht möglich, da der räumliche und personelle Aufwand und vor al-lem die hohen Transportkosten für uns nicht tragbar sind. Gerne nehmen wir jedoch Brillen entgegen, die wir der örtlichen Diakoniestation übergeben.

Wollen Sie unsere Arbeit unterstützen? Hier unsere Kontoverbindung – Spendenquittungen können selbstverständlich ausgestellt werden:
Verwaltungsamt Wesel

Konto 360 164 Verbandssparkasse Wesel (BLZ 356 500 00)

Stichwort: RT 14 - Rumänien